Aktuelles
Aktuelles
Neues, innovatives Angebot der Nachtpflege
Alexander-Stift: Seniorenzentrum Hegnach eröffnet
Foto:
v.l.n.r. Die Geschäftsführung des Alexander-Stifts Sven Lüngen und Helmut Reder, Nelli Wagner, Pflegedienstleitung, Ute Hemminger, Heimleitung Hegnach und Hohenacker, OB Andreas Hesky und Vorstand Markus Nikolaus.
Waiblingen-Hegnach -
Mit einem neuen, innovativen Angebot startet das Alexander-Stift mit seinem Seniorenzentrum in Hegnach. „Neben den stationären Pflegeplätzen wollen wir mit weiteren Angeboten dazu beitragen, dass Menschen in Hegnach und Umgebung im Fall von Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu Hause leben können. Zur Entlastung von pflegenden Angehörigen bieten wir deshalb an diesem Standort einen Platz für die Nachtpflege an“, betonte Markus Nikolaus, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stetten, bei der Eröffnung. Im Rems-Murr-Kreis verfolge derzeit kein Träger ein so innovatives Konzept wie das Alexander-Stift, so Nikolaus weiter.
Das Seniorenzentrum Hegnach ist das jüngste Haus in der Familie des Alexander-Stifts mit jetzt insgesamt 22 Häusern verteilt auf sechs Landkreisen. Kleine Pflegeheime mit überschaubaren Wohngruppen und jeweils eigenen Wohnküchen erfreuen sich einer guten Nachfrage. Die Senioren und deren Angehörige mögen dieses Konzept.
„Wir wissen, dass wir ein zuhause nicht ersetzen können, aber wir bemühen uns in unserer täglichen Arbeit für die Menschen möglichst nah an das Gefühl von Häuslichkeit zu kommen. Aus unserer langjährigen Arbeit an den verschiedenen Standorten wissen wir, dass dies immer dann gelingt, wenn wir unsere Arbeit in einer Gemeinschaft erbringen können“, sagte Geschäftsführer Sven Lüngen.
Dass das Haus mit seinen Bewohnern und Mitarbeitern sich schnell in die Ortschaft integrieren werde, davon ist Geschäftsführer Helmut Reder überzeugt. Die Kirchengemeinden hielten bereits regen Kontakt, der Krankenpflegeverein sehe ein großes Betätigungsfeld und für die Begegnungsstätte lägen schon erste Anfragen von Vereinen vor. Und auch die Zusage des evangelischen Pfarrers Matthias Hennig zeugte davon: „Sie sind nicht allein! Die drei Kirchengemeinden, die evangelische, die methodistische und die katholische, wollen sich nach besten Kräften engagieren.“
Diese Gemeinschaft, zu der auch die Stadt Waiblingen und die Ortschaftsverwaltung gehörten, habe sich bei der Realisierung des ‚Projekts bestens bewährt, bestätigte Lüngen. Diese werde aber auch weiterhin dringend gebraucht. „Erlauben Sie mir bitte noch einen auch politischen Hinweis. Kleinst-Pflegeheime sind politisch gewollt und werden in allen Gemeinden, in denen wir arbeiten gut angenommen und von den Menschen sehr gut nachgefragt. Der Betrieb von Pflegeheimen ist jedoch generell wirtschaftlich nicht ganz einfach. Wir werden die Gemeinschaft mit Ihnen in den kommenden Monaten und Jahren brauchen, um für kleine Einrichtungen einzustehen, damit klein weiter möglich bleibt.“
Seine Freude über einen weiteren Baustein der dezentralen Versorgung in der Altenhilfe brachte OB Andreas Hesky zum Ausdruck. „Das Projekt stand unter einem guten Stern. Es war ein mutiger und richtiger Weg.“ Hesky dankte den anwesenden Vorständen Heidrose Maaß und Markus Nikolaus ob dem großen Engagement der Diakonie Stetten für den Standort Waiblingen. „Ich freue mich schon auf den Spatenstich für die Ludwig-Schlaich-Akademie.“
Tipp:
Virtueller Rundgang durch das Seniorenzentrum Hegnach bis 31. März 2012 unter www.zvw.de/haldenaecker.
geschrieben von B. Hardtke am 06.02.2012 um 14:38 Uhr.
[ nach oben ] [ Druckansicht ]


